Herzlich Willkommen!

Aconitum napellus (Blauer Eisenhut) Globuli

Verfügbarkeit: Auf Lager

Lieferzeit: 2-3 Tage

2,50 €
Inkl. 19% USt., zzgl. Versandkosten

Kurzübersicht

Aconitum napellus Globuli aus Eigenherstellung - handpotenziert in kleinen Chargen in den Potenzen C12 und C30.

Aconitum napellus (Blauer Eisenhut) Globuli

Klicken Sie doppelt auf das obere Bild, um es in voller Größe zu sehen

Verkleinern
Vergrößern

Mehr Ansichten

* Pflichtfelder

2,50 €
Inkl. 19% USt., zzgl. Versandkosten

Details

Hintergrundinformationen - Aconitum napellus

Aconitum napellus ist die botanische und homöopathische Bezeichnung des Blauen Eisenhutes, eines in den Gebirgsregionen von Europa, Asien und Amerika weit verbreiteten mehrjährigen Hahnenfußgewächses, das bis zu zwei Metern Höhe erreicht und wegen seiner charakteristischen Blütenform auch als Sturmhut oder Mönchskappe bezeichnet wird. Als hübsche Zierpflanze wird er heutzutage vielfach in Gärten angepflanzt, wo ihn zahlreiche Insektenarten gerne besuchen.

Es handelt sich dabei um eine der giftigsten Pflanzen Europas. Der altertümliche Name Ziegentod rührt daher, dass Nutztiere starben, wenn auch nur geringe Mengen davon in ihr Heu geraten waren. Vor allem die Samen und Wurzeln weisen einen hohen Gehalt an Giftstoffen auf, bei denen es sich um eine ganze Reihe verschiedener Alkaloide wie etwa Aconitin handelt. Bereits der Verzehr geringer Mengen der Pflanze führt zum Tod durch Herzversagen und Atemstillstand. So sind schon zwei Gramm der Wurzel tödlich.

Bereits in der Antike wurde Aconitum als Pfeilgift und, unter das Essen gemischt, zur Beseitigung unliebsamer Mitmenschen verwendet. Aber auch zu medizinischen Zwecken wurde die Pflanze schon damals eingesetzt. So empfahl Dioskurides Eisenhut als Gegengift bei Skorpionstichen. Der Name stammt aus dem Griechischen, bedeutet wörtlich Giftpflanze und leitet sich seinerseits von den schroffen Felsen (akóneis) ab, an denen der Eisenhut mit Vorliebe wächst.

Nach einer anderen Deutung bedeutet der Name "ohne Staub", als Hinweis auf die Tatsache, dass der Eisenhut fast ohne Erde auskommt. Genau wie der Eisenhut praktisch ohne Erde wachsen kann, entstehen die Krankheitssymptome quasi aus dem Nichts. Die Beschwerden sind sehr heftig, ausgesprochen schmerzhaft, aber nur von kurzer Dauer. Entsprechend ist Aconitum napellus das homoöpathische Mittel der Wahl bei Schockzuständen, das innerhalb weniger Sekunden wirkt. Seine Wirksamkeit äußert sich im Herz-Kreislauf-System, dem Nervensystem und den Schleimhäuten. Die Urtinktur wird aus der ganzen Pflanze hergestellt.

Aconitum napellus Erscheinungsbild: Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome

Patienten, die von Aconitum napellus profitieren, sind lebhaft bis unruhig, nervös, reizbar und empfinden eine sehr ausgeprägte Angst vor dem Tod. Im Allgemeinen sind sie in ihrer Konstitution eher kräftig und robust, aber erkälten sich schnell in der Kälte, bei Zugluft oder kaltem Wind. Typisch sind Stimmungsschwankungen, Panikzustände, Schlafstörungen und Alpträume. Sie leiden oft an starken Kopfschmerzen und brennenden Schmerzen auf der Haut. Aconitum empfiehlt sich bei allen Erkrankungen, die plötzlich, heftig und ohne Vorwarnung auftreten. Diese gehen meistens einher mit Hitzewallungen, Frösteln, Kälteschauern und rotem Gesicht. Die Haut ist heiß und trocken. Hinzu kommen ausgesprochen heftige Schmerzen. Richten sich die Patienten aus dem Liegen auf, sind sie meist totenblass im Gesicht. Die Patienten genesen genauso rasch wie sie erkranken.

Anwendungsgebiete von Aconitum napellus in der Übersicht

  • bei Schock-, Panik- und Angstzuständen oder im Trauerfall
  • Erkältungen mit Bronchitis, trockenem Husten, Kurzatmigkeit und schnell steigendem Fieber
  • Ischias und andere Neuralgien
  • plötzlich auftretende Kopfschmerzen
  • Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündungen
  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Angst- und Unruhezustände, Panikattacken
  • Angina Pectoris
  • plötzliche Zahnschmerzen
  • während der Schwangerschaft bei Erkältungen und grippalen Infekten
  • zur Überwindung des Geburtstraumas
  • bei Babys zur Behandlung des Krupp-Hustens und plötzlichen Erkältungen mit hohem, trockenem Fieber

Modalitäten: Verbesserungen und Verschlimmerungen

Eine Verbesserung verspüren Patienten durch Ruhe, frische Luft und Wärme. Zu einer Verschlechterung kommt es in der Nacht während des Schlafes, durch Druck, Kälte, Licht, Geräusche, Zugluft und Schockzustände sowie durch Überanstrengung, bei Frauen während der Periode.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen von Aconitum napellus

Aufgrund der hohen Giftigkeit der Grundsubstanz sind alle Darreichungsformen bis zur D3 verschreibungspflichtig. In der Regel sollte es nur im Akutfall eingenommen werden.

Aconitum napellus - Dosierung und Darreichungsformen

3 mal täglich, Kinder die Hälfte oder bei mangelnder Wirkung Dosis erhöhen sind Regeln, die in der Homöopathie nicht gelten. Hier entscheidet nicht die Menge, sondern die Art der Information. Schematische Dosierungsangaben widersprechen dem Prinzip der Individualität in der Homöopathie.

Die homöopathische Arznei wird am schnellsten und sichersten über die Mundschleimhaut aufgenommen, also: Globuli oder Tabletten zergehen lassen, Lösungen eine Weile im Mund behalten, bevor sie geschluckt werden. Auch über die gesunde Haut kann das Mittel wirken. Die äußerliche Behandlung eines erkrankten Körperteils mit Salben und Einreibungen ist in der Regel nicht nötig. Die homöopathische Behandlung zielt auf den gesamten Organismus und nicht auf einzelne Teile.

Information wird am besten verstanden, wenn kein anderer dazwischenredet. Wenn die Arznei einwirken soll, darf die Mundschleimhaut nicht durch andere Einflüsse irritiert sein. Der Mindestabstand zum Essen und Trinken, zu Kaugummi, Zigaretten, Zähneputzen und dergleichen sollte 10 Minuten betragen. Die Arznei wird in akuten Fällen sofort gegeben, ansonsten zu einem ruhigen Zeitpunkt.

Um ein Fernsehprogramm oder im Aufzug das Stockwerk zu wählen, genügt ein Knopfdruck oder, bei manchen Vorrichtungen, das bloße Berühren. Ein fester Druck bringt kein besseres Programm (es sei denn, der Knopf ist schwer gängig, d.h. die Arznei ist von minderer Qualität). Bei guter Arzneiqualität genügt ein Globulus oder ein Tropfen, um die Information in den Organismus zu bringen. Manche geben zwei Globuli, zur Sicherheit, manche drei oder fünf, manche Hersteller empfehlen zehn. Wenn wenige Globuli nicht wirken, ist meist das Mittel falsch oder die Reaktion gestört. Dann sollte man fachlichen Rat einholen.

Homöopathische Arzneien werden nicht nach der Uhr, sondern nach Bedarf gegeben und ebenso auch wiederholt. Solange eine Wirkung anhält, d.h. die Besserung voranschreitet, wird abgewartet. Erst bei Stillstand der Wirkung oder erneutem Auftreten der alten Beschwerden wird die Einnahme wiederholt.

Haben sich die Symptome verändert, muss das Arzneimittel neu bestimmt werden.
Bei Wiederholung des Mittels in kurzen Zeitabständen geht man günstiger Weise nach der sogenannten „Wasserglas-Methode“ vor : Dazu gibt man ein bis drei Globuli in etwa 100 ml kohlensäurefreies Wasser und nimmt davon jedes Mal, wenn nötig, einen Teelöffel (kein Metall) oder kleinen Schluck voll ein, nachdem man zuvor umgerührt hat. Etwas anders verhält es sich bei den Q- bzw. LM-Potenzen. Von der flüssigen Version (Tropfen), die vorzugsweise eingesetzt wird, werden je nach Empfindlichkeit des Patienten ein bis 10 Tropfen nach mehrmaligem kräftigem Schütteln des Fläschchens eingenommen. In chronischen Fällen einmal täglich, in akuten Fällen auch mehrmals täglich. Nach dem Aufbrauchen wird ein jeweils höherer Potenzgrad genommen.

Für den Hausgebrauch wird die D oder C 6 bzw. 12 empfohlen. Ihre Wirkdauer kann gut überblickt werden; sie beträgt in akuten Fällen nur einige Stunden. Die Gabe kann bei Bedarf wiederholt werden. Bei mangelnder Wirkung ist ein schneller Wechsel der Arznei problemlos möglich. Hochgiftige Substanzen allerdings, z.B. Schwermetalle, sollten nicht unter der D 8 (besser der D 12 bzw. C 6) verwendet werden.

Höhere Potenzen wirken intensiver und länger, werden aber bei falscher Mittelwahl zum Problem: Arzneisymptome können länger als erwünscht anhalten und sowohl das Krankheitsbild als auch die Wirkung der zweiten Arznei überlagern.

Zusatzinformation

Lieferzeit 2-3 Tage

Schreiben Sie die erste Kundenmeinung