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Anacardium orientale

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Details

Hintergrundinformationen - Anacardium Orientale

Anacardium orientale ist der homoöpathische Name der Malakkanuss, der Frucht des vor allem im Nordindien und am Himalaya vorkommenden Ostindischen Elefantenlausbaumes (Semecarpus anacardium), der auch Tintenbaum oder Markfruchtbaum genannt wird. In Europa besser bekannt ist die aus Amerika stammende nahe verwandte Art Anacardium occidentale, der Nieren- oder Herznussbaum, der die beliebten Cashewnüsse liefert. Beide gehören zu den Sumachgewächsen und können bis zu 25 Metern hoch werden.
Der Name Anacardium stammt aus dem Griechischen und bezeichnet das Herauswachsen der Samen aus der Fruchtschale nach oben („ana“: nach oben und „kardia“: das Herz). Bei Anacardium orientale sind die eiförmigen, fleischigen Steinfrüchte, die Malakkanüsse oder Elefantenläuse, schwarz und etwa zwei Zentimeter groß. Die harte Fruchtschale ist giftig. Das Fruchtfleisch enthält ein milchiges, bitter schmeckendes, ätzendes Öl, das sogenannte Bhilawanöl, welches an der Luft schnell oxidiert und schwarz wird. Mit Kreide vermischt wurde dieses Öl als sehr beständige Tinte verwendet, beispielsweise zur Kennzeichnung von Wäsche und als Stempelfarbe, daher der Name. Das Öl löst auf der Haut Juckreiz und starken Ausschlag hervor, der sich über den ganzen Körper ausbreiten kann.
Für homöopathische Zubereitungsformen werden die ganzen getrockneten Früchte verwendet. Zur Gewinnung der Urtinktur werden diese mehrere Tage in Alkohol eingelegt, um das enthaltene Öl und sonstige Wirkstoffe herauszulösen. Entsprechend dem Simile-Prinzip wird Anacardium orientale in der Homöopathie unter anderem gegen juckende Hautausschläge verwendet. Außer auf die Haut wirkt das Präparat auf das Nervensystem, die Psyche und den Magen-Darm-Trakt.

Erscheinungsbild: Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome - Anacardium Orientale

Patienten, die von Anacardium orientale profitieren, sind meist schlank und blass, haben Ringe unter den Augen und leiden an nervösen Erschöpfungszuständen, die ihnen Bauchschmerzen verursachen. Sie sind innerlich zerrissen und stehen in stetem Widerspruch zu sich selbst. Sie haben ein geringes Selbstbewusstsein und denken, dass sie sich ständig beweisen müssen. Sie erscheinen bisweilen verwirrt und lachen bei ernsten Dingen, wohingegen sie bei Späßen todernst bleiben. Oft schwankt ihr Wesen zwischen Boshaftigkeit und Liebenswürdigkeit, sie sind einerseits verschlossen und gefühllos, wollen aber andererseits Nähe erfahren, fürchten sich vor Gewalt, sind aber selbst aggressiv. Wurden sie gewalttätig, tut ihnen das hinterher unendlich leid.
Oftmals leiden sie an stark juckenden Hautausschlägen und haben flache Warzen an den Händen, vor allem auf dem Handrücken. Typischerweise treten Beschwerden bei leerem Magen auf und bessern sich unmittelbar nach dem Essen, nicht nur bei gastrointestinalen Beschwerden, sondern auch der Juckreiz auf der Haut. Probleme beim Stuhlgang treten selbst bei eigentlich weichem Stuhl auf.

Anwendungsgebiete in der Übersicht - Anacardium Orientale

  • Reizmagen, Sodbrennen, Aufstoßen, Verstopfung
  • Magen-Darm-Beschwerden und Verdauungsprobleme
  • stark juckende Hautausschläge und Ekzeme
  • Nesselsucht
  • Akne, Pickel und Mitesser
  • in der Schwangerschaft bei Übelkeit, Verstopfung und Stimmungsschwankungen
  • bei Babys mit Bauchschmerzen vor dem Essen

Modalitäten: Verbesserungen und Verschlimmerungen

Magenbeschwerden werden durch Essen besser. Weiter kommt es zu einer Verbesserung durch Liegen auf der Seite oder Reiben der betroffenen Stellen, zu Verschlechterungen durch Kälte, Zugluft, Ärger, Aufregung, Stress, beim Fasten und geistiger oder körperlicher Anstrengung.

Anacardium Orientale - Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Bei homöopathischen Zubereitungen von Anacardium orientale sind keine Nebenwirkungen bekannt. Sollte es bei zu langer Einnahme zu Beschwerden kommen, muss das Mittel abgesetzt werden. In seltenen Fällen besteht eine Unverträglichkeit gegen die Ursubstanz. Ansonsten kann Anacardium orientale in allen Altersklassen angewendet werden wie auch während Schwangerschaft und Stillzeit.

Dosierung und Darreichungsformen von Anacardium Orientale

3 mal täglich, Kinder die Hälfte oder bei mangelnder Wirkung Dosis erhöhen sind Regeln, die in der Homöopathie nicht gelten. Hier entscheidet nicht die Menge, sondern die Art der Information. Schematische Dosierungsangaben widersprechen dem Prinzip der Individualität in der Homöopathie. Die homöopathische Arznei wird am schnellsten und sichersten über die Mundschleimhaut aufgenommen, also: Globuli oder Tabletten zergehen lassen, Lösungen eine Weile im Mund behalten, bevor sie geschluckt werden. Auch über die gesunde Haut kann das Mittel wirken. Die äußerliche Behandlung eines erkrankten Körperteils mit Salben und Einreibungen ist in der Regel nicht nötig. Die homöopathische Behandlung zielt auf den gesamten Organismus und nicht auf einzelne Teile.
Information wird am besten verstanden, wenn kein anderer dazwischenredet. Wenn die Arznei einwirken soll, darf die Mundschleimhaut nicht durch andere Einflüsse irritiert sein. Der Mindestabstand zum Essen und Trinken, zu Kaugummi, Zigaretten, Zähneputzen und dergleichen sollte 10 Minuten betragen. Die Arznei wird in akuten Fällen sofort gegeben, ansonsten zu einem ruhigen Zeitpunkt.

Um ein Fernsehprogramm oder im Aufzug das Stockwerk zu wählen, genügt ein Knopfdruck oder, bei manchen Vorrichtungen, das bloße Berühren. Ein fester Druck bringt kein besseres Programm (es sei denn, der Knopf ist schwer gängig, d.h. die Arznei ist von minderer Qualität). Bei guter Arzneiqualität genügt ein Globulus oder ein Tropfen, um die Information in den Organismus zu bringen. Manche geben zwei Globuli, zur Sicherheit, manche drei oder fünf, manche Hersteller empfehlen zehn. Wenn wenige Globuli nicht wirken, ist meist das Mittel falsch oder die Reaktion gestört. Dann sollte man fachlichen Rat einholen.

Homöopathische Arzneien werden nicht nach der Uhr, sondern nach Bedarf gegeben und ebenso auch wiederholt. Solange eine Wirkung anhält, d.h. die Besserung voranschreitet, wird abgewartet. Erst bei Stillstand der Wirkung oder erneutem Auftreten der alten Beschwerden wird die Einnahme wiederholt. Haben sich die Symptome verändert, muss das Arzneimittel neu bestimmt werden. Bei Wiederholung des Mittels in kurzen Zeitabständen geht man günstiger Weise nach der sogenannten „Wasserglas-Methode“ vor : Dazu gibt man ein bis drei Globuli in etwa 100 ml kohlensäurefreies Wasser und nimmt davon jedes Mal, wenn nötig, einen Teelöffel (kein Metall) oder kleinen Schluck voll ein, nachdem man zuvor umgerührt hat. Etwas anders verhält es sich bei den Q- bzw. LM-Potenzen. Von der flüssigen Version (Tropfen), die vorzugsweise eingesetzt wird, werden je nach Empfindlichkeit des Patienten ein bis 10 Tropfen nach mehrmaligem kräftigem Schütteln des Fläschchens eingenommen. In chronischen Fällen einmal täglich, in akuten Fällen auch mehrmals täglich. Nach dem Aufbrauchen wird ein jeweils höherer Potenzgrad genommen.

Für den Hausgebrauch wird die D oder C 6 bzw. 12 empfohlen. Ihre Wirkdauer kann gut überblickt werden; sie beträgt in akuten Fällen nur einige Stunden. Die Gabe kann bei Bedarf wiederholt werden. Bei mangelnder Wirkung ist ein schneller Wechsel der Arznei problemlos möglich. Hochgiftige Substanzen allerdings, z.B. Schwermetalle, sollten nicht unter der D 8 (besser der D 12 bzw. C 6) verwendet werden. Höhere Potenzen wirken intensiver und länger, werden aber bei falscher Mittelwahl zum Problem: Arzneisymptome können länger als erwünscht anhalten und sowohl das Krankheitsbild als auch die Wirkung der zweiten Arznei überlagern.

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