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Bellis perennis

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Bellis perennis Globuli aus Eigenherstellung

Bellis perennis

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Details

Hintergrundinformationen zu Bellis perennis

Bellis perennis, das Gänseblümchen oder Tausendschön, ist in ganz Europa und Asien auf Wiesen und Weiden verbreitet und gehört zu den Korbblütlern. Die kleinen Pflänzchen haben eine Blattrosette, aus der sich die charakteristische weiße Blüte erhebt. Teile der Pflanze sind essbar, darunter die Blüten, die Blätter der Rosette und die Knospen. Besonders die Blüten machen sich gut in Salaten. Schon der römische Gelehrte "Plinius der Ältere" erwähnte Bellis in seiner Enzyklopädie "Historia naturalis" und in vielen mittelalterlichen Kräuterbüchern wurde Bellis ein eigenes Kapitel gewidmet. In der Volksheilkunde wurde es zur Blutreinigung, Entwässerung, bei Leberleiden und Hauterkrankungen angewendet. In der Homöopathie verwendet man zur Blütezeit die ganze blühende Pflanze mit Wurzel. Es gilt als eines der wichtigsten Mittel zur Wundheilung und wird zudem auch als "Arnica des Bauchraumes" bezeichnet. Zusammenfassend wirkt Bellis perennis auf Haut, Stütz- und Bewegungsapparat.

Erscheinungsbild: Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome

Patienten, die von Bellis perennis profitieren, sind ständig müde und erschöpft und möchten sich nur noch hinlegen und ausruhen. Sie fühlen sich wie gerädert. Schmerzen sind drückend und oftmals unerträglich. Die Patienten sind tapfer und wollen sich trotz der Schmerzen bewegen, was die Beschwerden auch bessert. Sie haben Angst vor drohenden Gefahren und suchen Trost bei Freunden und Familie.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

  • Verletzungen von Haut und Muskeln
  • Prellungen, Zerrungen, Quetschungen und Verstauchungen
  • Hautausschläge und Ekzeme
  • Lippenherpes
  • Nesselsucht
  • Blutergüsse
  • Verdauungsbeschwerden, wie schmerzfreie Durchfälle und Blähungen
  • Rücken- und Gelenkschmerzen

Modalitäten: Verbesserungen und Verschlimmerungen

Eine Besserung der Symptome erfolgt durch Bewegung, Massage und Reiben der schmerzhaften Stellen. Zu einer Verschlechterung kommt es in der Kälte und durch zu viel Bettwärme.

Dosierung und Darreichungsformen

3 mal täglich, Kinder die Hälfte oder bei mangelnder Wirkung Dosis erhöhen sind Regeln, die in der Homöopathie nicht gelten. Hier entscheidet nicht die Menge, sondern die Art der Information. Schematische Dosierungsangaben widersprechen dem Prinzip der Individualität in der Homöopathie.
Die homöopathische Arznei wird am schnellsten und sichersten über die Mundschleimhaut aufgenommen, also: Globuli oder Tabletten zergehen lassen, Lösungen eine Weile im Mund behalten, bevor sie geschluckt werden. Auch über die gesunde Haut kann das Mittel wirken. Die äußerliche Behandlung eines erkrankten Körperteils mit Salben und Einreibungen ist in der Regel nicht nötig. Die homöopathische Behandlung zielt auf den gesamten Organismus und nicht auf einzelne Teile.
Information wird am besten verstanden, wenn kein anderer dazwischenredet. Wenn die Arznei einwirken soll, darf die Mundschleimhaut nicht durch andere Einflüsse irritiert sein. Der Mindestabstand zum Essen und Trinken, zu Kaugummi, Zigaretten, Zähneputzen und dergleichen sollte 10 Minuten betragen. Die Arznei wird in akuten Fällen sofort gegeben, ansonsten zu einem ruhigen Zeitpunkt.

Um ein Fernsehprogramm oder im Aufzug das Stockwerk zu wählen, genügt ein Knopfdruck oder, bei manchen Vorrichtungen, das bloße Berühren. Ein fester Druck bringt kein besseres Programm (es sei denn, der Knopf ist schwer gängig, d.h. die Arznei ist von minderer Qualität). Bei guter Arzneiqualität genügt ein Globulus oder ein Tropfen, um die Information in den Organismus zu bringen. Manche geben zwei Globuli, zur Sicherheit, manche drei oder fünf, manche Hersteller empfehlen zehn. Wenn wenige Globuli nicht wirken, ist meist das Mittel falsch oder die Reaktion gestört. Dann sollte man fachlichen Rat einholen.

Homöopathische Arzneien werden nicht nach der Uhr, sondern nach Bedarf gegeben und ebenso auch wiederholt. Solange eine Wirkung anhält, d.h. die Besserung voranschreitet, wird abgewartet. Erst bei Stillstand der Wirkung oder erneutem Auftreten der alten Beschwerden wird die Einnahme wiederholt. Haben sich die Symptome verändert, muss das Arzneimittel neu bestimmt werden. Bei Wiederholung des Mittels in kurzen Zeitabständen geht man günstiger Weise nach der sogenannten „Wasserglas-Methode“ vor : Dazu gibt man ein bis drei Globuli in etwa 100 ml kohlensäurefreies Wasser und nimmt davon jedes Mal, wenn nötig, einen Teelöffel (kein Metall) oder kleinen Schluck voll ein, nachdem man zuvor umgerührt hat. Etwas anders verhält es sich bei den Q- bzw. LM-Potenzen. Von der flüssigen Version (Tropfen), die vorzugsweise eingesetzt wird, werden je nach Empfindlichkeit des Patienten ein bis 10 Tropfen nach mehrmaligem kräftigem Schütteln des Fläschchens eingenommen. In chronischen Fällen einmal täglich, in akuten Fällen auch mehrmals täglich. Nach dem Aufbrauchen wird ein jeweils höherer Potenzgrad genommen.

Für den Hausgebrauch wird die D oder C 6 bzw. 12 empfohlen. Ihre Wirkdauer kann gut überblickt werden; sie beträgt in akuten Fällen nur einige Stunden. Die Gabe kann bei Bedarf wiederholt werden. Bei mangelnder Wirkung ist ein schneller Wechsel der Arznei problemlos möglich. Hochgiftige Substanzen allerdings, z.B. Schwermetalle, sollten nicht unter der D 8 (besser der D 12 bzw. C 6) verwendet werden. Höhere Potenzen wirken intensiver und länger, werden aber bei falscher Mittelwahl zum Problem: Arzneisymptome können länger als erwünscht anhalten und sowohl das Krankheitsbild als auch die Wirkung der zweiten Arznei überlagern. Globuli aus Eigenherstellung, handpotenziert in kleinen Chargen.

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