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Bromum (Brom) Globuli

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Kurzübersicht

Bromum Globuli aus Eigenherstellung - handpotenziert in kleinen Chargen in den Potenzen C12 und C30.

Bromum (Brom) Globuli

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Details

Hintergrundinformationen zu Bromum

Brom gehört, wie Chlor, Fluor und Iod zur Gruppe der Halogene. In der Natur tritt es nicht in elementarer Form auf, sondern nur in Form von chemischen Verbindungen, allen voran die Bromide Natrium- und Kaliumbromid. Elementares Brom zeichnet sich durch einen charakteristischen, stechenden Geruch aus. Bromdämpfe sind für uns Menschen giftig.

Die Homöopathie setzt Bromum bei Beschwerden der Atemwege, des Nervensystems und des Herz- und Kreislaufsystems ein. Ferner hilft es bei Krankheiten der Drüsen, die verhärtet und geschwollen sind. In homöopathischer Verdünnung ist Brom gesundheitlich unbedenklich.

Erscheinungsbild: Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome

Patienten, die von Bromum profitieren, sind oftmals hellhäutig mit blonden Haaren und blauen Augen. Häufig sind sie vergesslich und von leicht chaotischer Natur. Bei fortgeschrittenen Krankheiten können auch depressive Verstimmungen auftreten. In der Regel sind sie fröhlich und freundlich, sind aber leicht aus der Ruhe zu bringen. Beim Schlucken fühlt sich der Hals roh und wund an, die Nase kitzelt und führt zu häufigem Niesen. Husten ist häufig von Heiserkeit begleitet. Speicheldrüsen, Brustdrüsen oder die Keimdrüsen sind oftmals verhärtet und vergrößert. Im Gesicht und an den Armen können trockene und feste Pickel auftreten. Betroffene Personen fühlen sich beobachtet. Nachts schlafen die Patienten unruhig, schlagen um sich und leiden an Alpträumen. Es besteht ein großes Verlangen nach sauren Speisen.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

  • trockener und krampfartiger Husten
  • Heiserkeit
  • Kehlkopfentzündung (Laryngitis)
  • Drüsenschwellung und Verhärtung
  • Furunkel
  • geschwollene Lymphknoten
  • Akne
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Kropf (Struma)

Modalitäten: Verbesserungen und Verschlimmerungen

Die Beschwerden verbessern sich durch Bewegung und am Meer. Zu einer Verschlimmerung kommt es abends in der Ruhe, durch Wärme und in warmen Räumen. Ebenso werden die Beschwerden schlechter durch salzige Speisen, Trinken von Milch und durch Nikotin.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen Bromum

Bromum wirkt vor allem bei Atemwegserkrankungen. Seine desinfizierende, keimtötende Wirkung ist hilfreich bei Hauterkrankungen. Bei bestimmungsgemäßer Verwendung sind keine Nebenwirkungen von Bromum bekannt.

Bromum Dosierung und Darreichungsformen

Homöopathie legt großen Wert auf individuelle Behandlung jedes Patienten. Eine eingehende Anamnese durch einen erfahrenen Homöopathen ermöglicht die Wahl eines Einzelmittels, das anhand des Erscheinungsbildes eines Patienten am besten geeignet erscheint. Daher kann es vorkommen, dass zwei Patienten mit der gleichen Erkrankung zwei unterschiedliche homöopathische Mittel bekommen. Dementsprechend sind schematische Dosierungsangaben, wie man sie aus der Schulmedizin kennt, nicht angebracht.

Entscheidend ist bei homöopathischen Arzneimitteln die Information eines Mittels, nicht die Menge. Das verhält sich ähnlich wie die Wahl eines Fernsehprogramms mittels Fernbedienung oder des Stockwerkes im Fahrstuhl: Ein stärkeres Drücken des Knopfes bringt keinerlei Vorteil, es sei denn, der Knopf ist defekt, analog zu einer minderen Qualität der homöopathischen Zubereitung.

Bei homöopathischen Mitteln hoher Qualität genügt in der Regel ein einzelner Globulus, um die notwendige Information in den Körper zu bringen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Bisweilen geht man auf Nummer sicher und gibt zwei oder drei davon. Das sollte ausreichen, denn stellt sich erst mit vielen Globuli ein Effekt ein, ist das Arzneimittel qualitativ minderwertig oder die Reaktion des Körpers ist anders als erwartet, das heißt das Mittel ist ungeeignet und die Mittelwahl war falsch.

Bei der Einnahme von Globuli sollten Sie einige Punkte beachten, um eine optimale Wirksamkeit zu gewährleisten. Dazu gehört, dass die Informationen am zuverlässigsten vermittelt werden, wenn sie über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. Daher sollten Sie Globuli nicht wie andere Medikamenten mit Flüssigkeit herunterspülen, sondern auf der Zunge zergehen lassen und eine Weile im Mund behalten, bevor Sie sie herunterschlucken.

Ebenso ist eine lokale Behandlung mit Salben, Einreibungen und ähnlichem nicht notwendig, denn jede homöopathische Therapie bezieht den gesamten Körper und seine Selbstheilungskräfte mit ein, nicht nur Teile davon. Für eine erfolgreiche Informationsvermittlung sollte die Mundschleimhaut nicht durch andere Einflüsse beeinträchtigt sein. Daher sollte die Einnahme zeitlich versetzt, mindestens zehn Minuten oder länger, zu Trinken, Nahrungsaufnahme oder dem Putzen der Zähne und Kaugummi kauen erfolgen. Geben Sie die Globuli auf die Hand und führen sie diese zum Mund. Verwenden Sie für die Einnahme keine Löffel aus Metall, sondern aus Plastik oder Horn.

Globuli wirken ganzheitlich. Genuss von Nikotin, Alkohol, Drogen sowie ungesundes Essen und unzuträgliche Lebensweise beeinträchtigen eine solche Wirkungsweise nachhaltig und machen die positiven Effekte zunichte. Bei jeder erstmaligen Einnahme homöopathischer Zubereitungen kann es zu einer Erstverschlimmerung der Symptome kommen. Das ist nicht schlimm, sondern normal und gilt in der Homöopathie als gutes Zeichen. Sie signalisiert, dass die Informationen erfolgreich angekommen sind und die körpereigenen Selbstheilungskräfte in Gang gesetzt haben. Sollten sich die Symptome nicht innerhalb von zwei oder drei Tagen bessern, muss der behandelnde Therapeut aufgesucht und um Rat gefragt werden. Unter Umständen hat das zu bedeuten, dass sich eine weitere Krankheit im Hintergrund verborgen hält und einer zusätzlichen Behandlung bedarf.

Die Einnahme von Globuli sollte nicht nach der Uhr erfolgen, sondern nach Bedarf. Stehen Beschwerden an, sind sie einzunehmen und der Effekt abzuwarten. Solange eine Besserung der Symptome auftritt und die Wirkung anhält, ist keine weitere Einnahme vonnöten. Erst wenn die Beschwerden sich erneut abzuzeichnen beginnen sind die Globuli erneut einzunehmen. Haben sich nach der Einnahme die Symptome geändert, muss der behandelnde Homöopath ein neues Einzelmittel bestimmen.

Ist ein homöopathisches Mittel in akuten Fällen in kurzen Zeitabständen mehrfach einzunehmen, geschieht das am besten mit der Wasserglas-Methode. Dazu geben Sie maximal drei Globuli in ein Glas mit Wasser ohne Kohlensäure und nehmen einen kleinen Schluck davon ein. Das wiederholen Sie so lange, bis sich die Beschwerden bessern.

Die hochwirksamen Q- und LM-Potenzen verabreicht man meistens als Mischung in flüssiger Form. Für die Einnahme müssen Sie das Behältnis gründlich schütteln und von dem Inhalt ein bis zehn Tropfen auf einem nicht metallenen Löffel einnehmen. Behalten Sie die Flüssigkeit eine Weile im Mund, bevor Sie sie schlucken. Eine solche Einnahme erfolgt bei akuten Krankheitsfällen mehrmals täglich. Zur Behandlung chronischer Erkrankungen genügt eine einzige Einnahme am Tag. Ist das Medikament aufgebraucht, geht der Therapeut in der Regel zu einer höheren Potenzierung über.

Bei einer homöopathischen Selbstbehandlung sollten Sie eine D- oder C-Potenz in der Stufe 6 respektive 12 verwenden. Damit ist die Wirkung, die nur wenige Stunden anhält, am besten zu überblicken und bei mangelndem Effekt können Sie problemlos auf ein anderes Einzelmittel umsteigen. Bei höheren Potenzen ist der Effekt langsamer und nachhaltiger, was jedoch bei der Wahl eines ungeeigneten Mittels aufgrund der Langfristigkeit zum Problem werden kann

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