Herzlich Willkommen!

Calcium carbonicum Hahnemanni

Verfügbarkeit: Auf Lager

Lieferzeit: 2-3 Tage

2,50 €
Inkl. 19% USt., zzgl. Versandkosten

Kurzübersicht

Globuli Eigenherstellung

Calcium carbonicum Hahnemanni

Klicken Sie doppelt auf das obere Bild, um es in voller Größe zu sehen

Verkleinern
Vergrößern

Mehr Ansichten

* Pflichtfelder

2,50 €
Inkl. 19% USt., zzgl. Versandkosten

Details

Calcium carbonicum Hahnemanni Hintergrundinformationen

Calcium carbonicum Hahnemanni wurde von dem Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, eingeführt. Es handelt sich dabei um Austernschalenkalk, das Calciumcarbonat aus der mittleren Schicht der Schale (d.h. zwischen rauer Außenseite und dem Perlmutt im Innersten).
In der Homöopathie zählt Calcium carbonicum Hahnemanni zu den sogenannten Polychresten, das heißt Heilmitteln, die ein sehr großes Wirkungsspektrum haben und entsprechend oft Anwendung finden. Es gehört hier mit über 8.000 Einzelsymptomen zu den Spitzenreitern. Es wird dabei in erster Linie als Konstitutionsmittel, vorwiegend bei Kindern, die hellhaarig sind und einen blassen Teint haben, eingesetzt. Calcium carbonicum Hahnemanni wirkt auf Knochen und Zähne, auf das Nervensystem, die Hormondrüsen, den Magen-Darm-Trakt sowie Haut und Bewegungsapparat.

Erscheinungsbild Allgemeine Charakteristik und Leitsymptome

Nach dem Simile-Prinzip sind die entsprechenden Personen, die von Calcium Carbonicum carbonicum Hahnemanni profitieren, ähnlich einer Auster: Sie sind sehr empfindsam, mit verschlossenem Wesen, vorsichtigen und z.T. langsamen Bewegungen. Sie sind gewissenhaft, herzlich, geradlinig, empfindsam und bescheiden, ihr Naturell ist eher schüchtern, zurückhaltend, sorgenvoll und ängstlich. So leiden sie häufig an Höhenangst und reagieren panisch auf Ratten, Mäuse oder Insekten. Gleichzeitig sind sie pflichtbewusst, fleißig und verantwortungsvoll und neigen dazu, sich zu überarbeiten. Oftmals fühlen sie sich matt, apathisch, müde und ohne Spannkraft. Sie neigen zu Übergewicht. Sie fürchten sich in der Dunkelheit, vor dem Alleinsein, Krankheiten und dem Tod. Sie sind kälteempfindlich, lieben Wärme, meiden frische Luft und körperliche Aktivität und sind eher träge. Schnell beginnen sie stark zu schwitzen und ihr Schweiß riecht stark säuerlich. Bei körperlicher und geistiger Anstrengung werden sie schnell müde und sind wenig belastbar. Häufig sind sie verstopft und haben eine Abneigung gegen Milch, Fleisch und gekochte Speisen, aber ein ausgeprägtes Verlangen nach Süßigkeiten und gekochten Eiern. Oft leiden sie an verspäteten Entwicklungen, etwa bei der Zahnung oder an Verkrümmungen der Wirbelsäule. Kinder sind zurückhaltend, sanftmütig, genügsam, anhänglich, empfindsam, aber auch eigensinnig und dickköpfig. Nachts schlafen sie unruhig und haben häufig Albträume.

Anwendungsgebiete in der Übersicht

  • Anfälligkeit für Erkältungen und sonstige Infektionen
  • wiederkehrende Mittelohrentzündungen
  • bei Babys mit verzögerter Entwicklung (Zahnen, Laufen, Sprechen)
  • bei Babys mit säuerlichen Durchfällen, Windelausschlag, Milchschorf und chronischen Erkältungen
  • bei Kindern mit Entwicklungsproblemen, etwa bei Zahnung, Rachitis, Wachstumsstörungen, Schließen der Fontanellen
  • bei Kindern mit erhöhter Anfälligkeit gegenüber Infekten
  • bei Kindern mit Schuppen, juckender Kopfhaut und nässendem Ausschlag in und hinter den Ohren
  • Erschöpfungszustände
  • Atemnot bei körperlicher Anstrengung
  • Ängste nach Rücksprache
  • Schwindelgefühl
  • Verdauungsprobleme wie Sodbrennen und Völlegefühl
  • Nachtschweiß und Schwitzen (besonders am Kopf)
  • Ekzeme, starkes Hautjucken
  • rheumatische Beschwerden, vor allem bei nassem und kaltem Wetter
  • Rückenschmerzen und Hexenschuss
  • Schwindelgefühl beim Treppensteigen, schnellen Kopfbewegungen und Herabschauen aus der Höhe
  • (Nasen)polypen nach Rücksprache

Modalitäten: Verbesserungen und Verschlimmerungen

Schlimmer werden die Symptome in der Kälte, bei kaltem, nassem Wetter, nach körperlichen und geistigen Anstrengungen. Zu einer leichten Besserung kommt es im Freien und durch trockenes Wetter.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Zu Calcium carbonicum in homöopathischen Darreichungsformen sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Dosierung und Darreichungsformen

3 mal täglich, Kinder die Hälfte oder bei mangelnder Wirkung Dosis erhöhen sind Regeln, die in der Homöopathie nicht gelten. Hier entscheidet nicht die Menge, sondern die Art der Information. Schematische Dosierungsangaben widersprechen dem Prinzip der Individualität in der Homöopathie. Die homöopathische Arznei wird am schnellsten und sichersten über die Mundschleimhaut aufgenommen, also: Globuli oder Tabletten zergehen lassen, Lösungen eine Weile im Mund behalten, bevor sie geschluckt werden. Auch über die gesunde Haut kann das Mittel wirken. Die äußerliche Behandlung eines erkrankten Körperteils mit Salben und Einreibungen ist in der Regel nicht nötig. Die homöopathische Behandlung zielt auf den gesamten Organismus und nicht auf einzelne Teile. Information wird am besten verstanden, wenn kein anderer dazwischenredet. Wenn die Arznei einwirken soll, darf die Mundschleimhaut nicht durch andere Einflüsse irritiert sein. Der Mindestabstand zum Essen und Trinken, zu Kaugummi, Zigaretten, Zähneputzen und dergleichen sollte 10 Minuten betragen. Die Arznei wird in akuten Fällen sofort gegeben, ansonsten zu einem ruhigen Zeitpunkt.
Um ein Fernsehprogramm oder im Aufzug das Stockwerk zu wählen, genügt ein Knopfdruck oder, bei manchen Vorrichtungen, das bloße Berühren. Ein fester Druck bringt kein besseres Programm (es sei denn, der Knopf ist schwer gängig, d.h. die Arznei ist von minderer Qualität). Bei guter Arzneiqualität genügt ein Globulus oder ein Tropfen, um die Information in den Organismus zu bringen. Manche geben zwei Globuli, zur Sicherheit, manche drei oder fünf, manche Hersteller empfehlen zehn. Wenn wenige Globuli nicht wirken, ist meist das Mittel falsch oder die Reaktion gestört. Dann sollte man fachlichen Rat einholen.
Homöopathische Arzneien werden nicht nach der Uhr, sondern nach Bedarf gegeben und ebenso auch wiederholt. Solange eine Wirkung anhält, d.h. die Besserung voranschreitet, wird abgewartet. Erst bei Stillstand der Wirkung oder erneutem Auftreten der alten Beschwerden wird die Einnahme wiederholt. Haben sich die Symptome verändert, muss das Arzneimittel neu bestimmt werden. Bei Wiederholung des Mittels in kurzen Zeitabständen geht man günstiger Weise nach der sogenannten Wasserglas-Methode vor: Dazu gibt man ein bis drei Globuli in etwa 100 ml kohlensäurefreies Wasser und nimmt davon jedes Mal, wenn nötig, einen Teelöffel (kein Metall) oder kleinen Schluck voll ein, nachdem man zuvor umgerührt hat. Etwas anders verhält es sich bei den Q -bzw. LM-Potenzen. Von der flüssigen Version (Tropfen), die vorzugsweise eingesetzt wird, werden je nach Empfindlichkeit des Patienten ein bis 10 Tropfen nach mehrmaligem kräftigem Schütteln des Fläschchens eingenommen. In chronischen Fällen einmal täglich, in akuten Fällen auch mehrmals täglich. Nach dem Aufbrauchen wird ein jeweils höherer Potenzgrad genommen.
Für den Hausgebrauch wird die D oder C 6 bzw. 12 empfohlen. Ihre Wirkdauer kann gut überblickt werden; sie beträgt in akuten Fällen nur einige Stunden. Die Gabe kann bei Bedarf wiederholt werden. Bei mangelnder Wirkung ist ein schneller Wechsel der Arznei problemlos möglich. Hochgiftige Substanzen allerdings, z.B. Schwermetalle, sollten nicht unter der D 8 (besser der D 12 bzw. C 6) verwendet werden. Höhere Potenzen wirken intensiver und länger, werden aber bei falscher Mittelwahl zum Problem: Arzneisymptome können länger als erwünscht anhalten und sowohl das Krankheitsbild als auch die Wirkung der zweiten Arznei überlagern. Globuli aus Eigenherstellung, handpotenziert in kleinen Chargen.

Zusatzinformation

Lieferzeit 2-3 Tage

Schreiben Sie die erste Kundenmeinung