
Mit Beginn der kalten Jahreszeit spüren viele Menschen Veränderungen an ihren Atemwegen. Kalte Außenluft, trockene Heizungsluft und häufige Temperaturwechsel stellen eine besondere Belastung für Nase, Rachen und Bronchien dar. Nicht selten äußert sich das durch Kratzen im Hals, trockene Schleimhäute, Hustenreiz oder ein Gefühl von „empfindlichen“ Atemwegen.
Gerade im Winter lohnt es sich, den Atemwegen besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Warum kalte Luft die Bronchien reizen kann
Beim Einatmen kalter Luft muss der Körper diese zunächst erwärmen und befeuchten. Das gelingt nicht immer vollständig – insbesondere bei empfindlichen Atemwegen oder bei längerer Belastung im Freien. Die Folge: Die Bronchien reagieren gereizt, ziehen sich zusammen oder produzieren zähen Schleim.
Besonders betroffen sind:
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Menschen mit empfindlichen Atemwegen
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Personen, die viel draußen sind
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Sporttreibende im Freien
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Kinder und ältere Menschen
Kalte Luft allein ist dabei nicht krankmachend, kann aber bestehende Reizungen verstärken.
Trockene Heizungsluft – eine unterschätzte Belastung
Während draußen Kälte herrscht, sorgt drinnen die Heizung für warme, aber oft sehr trockene Luft. Diese trocknet die Schleimhäute in Nase und Rachen aus – genau dort, wo sie eigentlich als natürliche Schutzbarriere dienen.
Trockene Schleimhäute:
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sind anfälliger für Reizungen
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können Krankheitserreger schlechter abwehren
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fördern Kratzen im Hals und trockenen Husten
Regelmäßiges Lüften und eine bewusste Befeuchtung der Schleimhäute können hier unterstützend wirken.
Nasen- & Rachenpflege im Winter
Eine gut gepflegte Schleimhaut ist ein wichtiger Bestandteil der Atemwegsprävention. Im Winter können einfache Maßnahmen helfen, die natürliche Schutzfunktion zu erhalten.
Bewährt haben sich:
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Meerwasser- oder Salzsprays zur Befeuchtung der Nase
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milde Nasensalben bei trockener, rissiger Nasenschleimhaut
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ausreichendes Trinken zur Unterstützung der Schleimhäute von innen
Wichtig ist, Produkte zu wählen, die für die regelmäßige Anwendung geeignet sind und die Schleimhäute nicht zusätzlich reizen.
Inhalation richtig anwenden – worauf es ankommt
Inhalationen können als wohltuend empfunden werden, wenn Atemwege trocken oder gereizt sind. Entscheidend ist dabei die richtige Anwendung.
Darauf sollten Sie achten:
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Salzlösungen in geeigneter Konzentration verwenden
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Wasserdampf nicht zu heiß einatmen
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In ruhiger Umgebung und ohne Zeitdruck inhalieren
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Bei Kindern besonders vorsichtig dosieren
Nicht jede Form der Inhalation ist für jeden Menschen gleich geeignet. Bei bestehenden Atemwegserkrankungen oder Unsicherheiten empfiehlt sich eine fachliche Beratung.
Apotheken-Tipp: Atemwege im Winter bewusst unterstützen
In Ihrer Apotheke erhalten Sie:
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geeignete Produkte zur Nasen- und Rachenpflege
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Inhalationslösungen und Geräte
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individuelle Hinweise zur richtigen Anwendung
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Beratung bei empfindlichen Atemwegen oder wiederkehrendem Hustenreiz
Ziel ist es, die Atemwege im Winter zu entlasten und ihre natürliche Schutzfunktion zu unterstützen – sanft, alltagstauglich und angepasst an Ihre Bedürfnisse.
Fazit
Kälte und trockene Luft gehören zum Winter dazu – gereizte Atemwege müssen es nicht. Mit bewusster Pflege, ausreichender Befeuchtung und richtig angewendeten Inhalationen lassen sich Nase, Rachen und Bronchien in der kalten Jahreszeit gut begleiten.
Sprechen Sie uns gerne an – wir beraten Sie persönlich in Ihrer Apotheke.







